Zarif hob hervor: „Das Genfer Abkommen ist nicht eine einseitige Erklärung seitens der iranischen Regierung, sondern ein zweiseitiges Einverständnis. Die andere Seite hat ebenfalls die Urananreicherung nach dieser Vereinbarung als eine Grundlage für die Erzielung einer umfassenden Lösung anerkannt“. Er betonte weiter: „Die Vereinbarung zwischen Iran und der G5+1 bildet einen Fahrplan für die endgültige und umfassende Lösung des Atomkonflikts. Wann diese Lösung erreicht wird, gehört selbst zu den weiteren Verhandlungen. In der letzten Phase wird bestimmt, in welchem Rahmen die Anreicherung von Uran im Iran fortgesetzt werden soll“. Irans Außenminister betonte, diese 6-monatige Frist diene im Grunde der gegenseitigen Vertrauensbildung für die schwierigere Phase der Verhandlungen, die noch bevorstehe. Er unterstrich nochmals, die Islamische Republik Iran habe nichts zu verheimlichen und habe niemals den Bau von Atomwaffen angestrebt. Er wies in diesem Zusammenhang auf das Misstrauen der Iraner gegenüber dem Westen und den USA hin und betonte, dass der Westen in den kommenden sechs Monaten laut dem Übergangsabkommen dieses Misstrauen abbauen solle.